Fiji

Und da sind wir nun auf Fiji und immer wieder werde ich so gefragt ob alles läuft wie geplant und was wir so vor haben. Ich schüttel jedes Mal leicht schockiert den Kopf. „Ob alles so gelaufen ist, wie wir es uns vorgestellt haben? Nein nichts ist so gelaufen wie wir es uns vorgestellt haben. Nicht das wir uns nicht jeden Tag neue Pläne gemacht hätten aber ich könnte nicht behaupten, dass auch nur einer von diesen Plänen im Ansatz so eingetreten ist. Was nicht bedeuten soll ich wäre enttäuscht von den letzten Tagen. Sie hätten erlebnisreicher und spektakulärer kaum sein können denke ich!  Wenn wir das Wetter mal außen vor lassen, das ( der Regenzeit sei dank) eher bescheiden ist, da es bewölkt bleibt wenn es nicht so oder so regnet und die Sonne sich uns in den letzten 6 Tagen nur 10 Minuten mal gezeigt hat. Angefangen von geplanten Einkäufen, die etwa 10 Minuten gehen sollten und daraus ein unglaubliches Gespräch über den ganzen Abend zusammen mit einem Mann wurde, der seit geschätzten 8 Jahren alle Länder dieser Welt bereist und sich immer wieder an den Orten die ihn faszinieren für 3 Monate, jedoch nie länger, nieder lässt. Schief gegangen ist wohl auch der Plan, die südliche Küste der Fiji`s entlang zu reisen und dort immer wieder spontan in Hostels unter zu kommen. Bereits an der Busstation in Nadi, wo wir angekommen sind, haben wir einen Einwohner kennen gelernt, der uns sehr freundlich weiter geholfen hat und uns dann in sein Dorf einlud. Eingestiegen in den Bus, verließen wir den Bus im Süden der Insel, um zu bemerken, dass das Hostel, wo wir über die Nacht bleiben wollten, so absurd teuer war, dass wir direkt die Straße mit dem Gepäck wieder hoch stapfen mussten und den Bus nach Suva weiter nahmen, nachdem wir eine gefühlte Ewigkeit versucht hatten Geld zu sparen und zu trampen, bis wir bemerkten, dass die Menschen nicht verstanden verstanden das der ausgestreckte Daumen nicht blos ein Zeichen der guten Laune war. Müde hungrig und folglich recht genervt vom Tag stiegen wir in Suva aus und waren ratlos. Der Busbahnhof voll von Menschen, die durcheinander riefen, Dutzende Busse, die wahrscheinlich ohne jegliche Filter im Stand weiter liefen und ohne weiteres als riesige Dreckschleudern bezeichnet werden könnten, eine riesige heruntergekommene Industriestadt, die Fehlende Aussicht auf eine Bleibe und der leere Magen machten es schwer so gut gelaunt wie immer zu bleiben!

mit viel Glück hatten wir eine Stunde später eine recht einfache aber schöne Bed & Breakfast-Bleibe. So waren also die ersten 48 Stunden recht wenig nach Plan verlaufen aber nicht desto trotz waren wir gut gelaunt und die kommenden Tage wurden nur noch besser! (Natürlich wie immer nicht so, wie wir geplant hatten!)

Abflug ziemlich übermüdet aber voller Vorfreude auf die Fiji-Inseln
Unsere Bekanntschaft! Seit über 7 Jahren besitzt er keinen Festen Wohnsitz mehr
Und ab aufs Hostel
Der hilflose Versuch unseren Zielort mit Kuli auf ein Bananenblatt zu schreiben und zu Trampen 😀
Endlich kam auch wieder mal ein Bus
Unsere ziemlich unscheinbare Bed & Breakfast Bleibe

Hier zeigt der Lukas ganz anschaulich, wie einem auf Fiji in der Regenzeit zu Mute ist!

 

 

2 Antworten auf „Fiji“

  1. Lieber Coco, ich freue mich jedes Mal sehr wenn ich auf deinen Blog gehe und einen neuen Eintrag sehe. Du schreibst unglaublich toll und manchmal fühlt es sich doch glatt so an als wäre man selbst dabei 🙂
    Ich hab dich lieb und vermisse dich schon!

    1. Halli Hallo Schwesterherz, das freut mich sehr, dass der Blog gut ankommt und dir gefällt, wie ich schreibe. Ich war schon etwas enttäuscht das mir niemand von euch geschrieben hat 😀 Ich vermisse euch nämlich auch schon :* Viele Liebe Grüße Dein Coco

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