Brisbane. Unsere ersten 5 tage in Australien sind vorbei und nun verlassen wir das Land schon wieder. Nun gut aber was bleibt aus Brisbane?

Ich kann wohl kaum eine objektive Perspektive hier einschlagen, da schon das Gefühl, wieder in Australien zu sein, bei mir viele Erinnerungen weckt und ich mir einbilde allein am Geruch erkennen zu können, dass ich wieder in Australien gelandet bin! Brisbane ist wohl eine der schönsten Städte die ich je besucht habe. Angekommen im Hostel kommen wohl, wie bei den meisten Menschen, die so eine Reise als Backpacker beginnen, ähnliche Gefühle hoch. Die warme Sommerluft, die vielen Menschen aus den entlegensten Nationen, der heruntergekommene aber abenteuerliche Look des Hostels und der Blick auf die Skyline einer riesigen Stadt stimmen einen gut gelaunt und fröhlich. Was mich aber persönlich an Brisbane so begeistert hat und was mich dazu bringen wird, diese Stadt noch einmal mit Alina zu besuchen, sind nicht die vielen internationalen Menschen, die Partylaune der Backpacker oder der Aussicht auf unzählige Hochhäuser, sondern der scheinbare Drang der Australier aus jedem Bauwerk, jedem Park und jeder Brücke ein Kunstwerk zu machen! Neben unzähligen Parks, die an Schönheit kaum zu übertreffen sind, und ebenso vielen Brücken, die alle für sich selbst ein  Hingucker sind, wird jeder Spaziergang aus dem Schatten der Hochhäuser hinaus ein Erlebnis. Seien es Spaziergänge bei der Wärme in den Parks der Stadt, die meistens mit freiem Wi-fi ausgestattet sind, was selbst das Skypen mit der Freundin zu einem Naturerlebnis machen kann, die kostenlosen „Hopper“ Boote, die einen den Fluss auf- oder abwärts bringen, oder aber das Herumschlendern in den Vierteln der Stadt, wo man die fantastischen Bauten und Wohnhäuser der Einwohner bestauen kann und zwischen drin immer wieder, wie könnte es anders sein, die schönen Palmen und Bäume, die wohl nur in Ländern wie Australien wachsen. Selbst die „Gallery of Modern Art“ macht durch ihr Gebäude und das umliegende Gelände mindestens ebenso viel her, wie durch die sehr interessante und zum Teil spektakuläre Kunst die man eigentlich beobachtet, wenn man in dieses Kunstmuseum geht. (Also kleiner Tipp am Rande. Jeder, den es nach Brisbane verschlägt, sollte die Goma und das umliegende Gelände gesehen habe, ob er sich nun für moderne Kunst interessiert oder nicht.)

Wenn man etwas weiter den Fluss entlang geht entdeckt man neben einem kleinen buddhistischem Tempel, einen super schönen „public pool“ mit kleinem Strand, der unfassbar schön in Szene gesetzt wird durch den Fluss, der direkt neben dran liegt und die Skyline von Brisbane. Auch hier sieht man wieder, das die Australier sich nicht zu schade sind, viel Geld in ihre Infrastruktur und Umwelt zu stecken, um diese kunstvoll auszubauen. Das könnte man wohl der Tatsache zuschreiben, dass man in Australien fast 365 Tage im Jahr relativ dünn bekleidet herum laufen kann, was dazu führt, dass ein Großteil des städtlichen Lebens außerhalb der Gebäude stattfindet.

Zusammengefasst ist es Vielleicht die Abwechslung, die Brisbane so spannend macht, obwohl ich schon 2 Mal in Australien war und sogar Sydney gesehen habe! Die Abwechslung von Innenstadt, Hochhäusern, luxuriösen Malls und Shops zu super schönen Parks, schönen Häusern, kunstvollen Bauten und sehr sympathischen Menschen.

Am letzten Abend haben wir sogar eine scheinbar sehr ernst gemeinte Einladung auf die Couch eines junggebliebenen Juristen erhalten. Ob ich die annehmen werde, wird sich noch zeigen aber auf ein Bier wird man sich auf jeden Fall nochmal treffen, wenn es mich wieder nach Brisbane verschlägt 😀

Ich hoffe die kleine Einführung in unsere 5 Tage gibt grob wieder was ich erlebt habe und ihr könnt euch ein kleines Bild davon machen, was euch hier erwartet. Entschuldigt bitte in meiner Eile Rechtschreibfehler, Logikfehler und die fehlende Fähigkeit strukturiert zu schreiben! Viele Liebe Grüße nun schon aus FIji!!

Euer Coco

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